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Exkursion zu Amazon

[04|12|2019]

Am Freitag, den 08.11.2019 war der Schwerpunkt Supply Chain Management auf Exkursion bei der Firma Lorenz GmbH & Co. KG in Schelklingen und dem Logistikzentrum von Amazon in Graben.

 

Die Firma Lorenz GmbH & Co. KG ist für die Herstellung von Wasserzählern Made in Germany bekannt und gehört zu den Hidden Champions in Baden-Württemberg. Das Familienunternehmen konnte seine klassische Fabrik zur Smart Factory transformieren und hat sich als Technologieführer in Sachen Smart Metering etabliert. Im Rahmen der Exkursion haben die Studenten einen Einblick bekommen, welche Innovationen die Firma in ihre Produktion und Prozesse integriert hat. Die Qualität steht hier an erster Stelle. Dadurch zeichnet sich die Lorenz GmbH & Co. KG aus und kann sich gegen andere Wettbewerber durchsetzen. Für die Studenten, die am Planspiel von Frau Walbert (Production Management Institute GmbH) teilgenommen haben, war es zudem interessant zu sehen, wie Lorenz Meters die Kreislaufwirtschaft der Ressourcen bereits in die Produktion und Prozesse einbaut. So gibt es beispielsweise für die Wasserzähler Mietmöglichkeiten für einen bestimmten Zeitraum. Dadurch wird sichergestellt, dass die Teile nach einer gewissen Zeit wieder zu dem Unternehmen zurückkommen.

 

Nach einer kurzen Stärkung ging es weiter zu dem Logistikzentrum von Amazon. 1994 startete das Unternehmen mit einer Handvoll Kunden. In diesem Jahr landete Amazon auf Platz eins der weltweit wertvollsten Marken. Nachdem fast jeder schon einmal bei Amazon bestellt hat oder vielleicht sogar Prime Kunde ist, waren die Studenten sehr gespannt, wie es das Unternehmen schafft, so eine große Bandbreite anbieten zu können und zudem eine schnelle Lieferzeit zu gewährleisten. Bei der Führung wurde ein Einblick von der Anlieferung der Ware bis zur Fertigstellung des Pakets gegeben. Dabei waren viele überrascht, wie es mit einem relativ geringen Automatisierungsgrad möglich ist, eine so schnelle Lieferung zu stemmen. Gleichzeitig war es spannend zu sehen, wie sich die Software der Lieferaufträge am Stand der Bestellbearbeitung orientiert. Die Produktivität der Pickleistung wird dem Abfahrtstermin des nächsten LKWs angepasst. Wenn noch ausreichend Zeit ist, werden möglichst viele naheliegende Produkte eingesammelt. Wird die Zeit knapper, koordiniert die Software, dass alle benötigen Teile geholt und in die entsprechenden Pakete verladen werden. Das geschieht unabhängig davon, wie weit diese Produkte auseinanderliegen. Oberstes Ziel ist es den zugesagten Liefertermin einzuhalten.